Ackerschachtelhalm
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Zinnkraut – kleine Pflanze mit großem Potential

Das Zinnkraut ist unter anderem auch als Acker-Schachtelkraut bekannt und trägt den lateinischen Namen „Equisetum arvense“. Diese Pflanze wird von zwei Seiten beleuchtet: Die einen halten es für ein Acker-Unkraut, die anderen haben es als Heilpflanze erkannt. Dabei ist diese Pflanzenfamilie schon mehr als 300 Millionen Jahre alt, was entsprechende versteinerte Funde beweisen.

Das Zinnkraut gehört in die Klasse der Schachtelhalme und ist eine mehrjährige Pflanze. Sie wächst mit Vorliebe auf feuchtem Boden oder sogar im Wasser, ist aber meist auf Feldern, Äckern und Wegrändern zu finden. Seine Wurzeln reichen bis zu 1,60 Meter in den Boden, welche sehr auswuchernd austreiben. Das, was man von der Pflanze wahrnimmt, ist aber nur 10 bis 50 Zentimeter hoch gewachsen.

Am liebsten wächst das Zinnkraut auf einem Boden, der lehmig und feucht ist, wie man sie beispielsweise auf Äckern findet. Außerdem sind Wiesenränder, Gräben und Böschungen sehr beliebt.

Man findet das Zinnkraut auf der Nordhalbkugel, wo es in der arktischen bis zur submediterranen Zone zu Hause ist. Außerdem findet man es in Südafrika, Neuseeland oder Australien, wobei es sich dort um eingeschleppte Pflanzen handelt.

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Inhaltsverzeichnis

Geschichte des Zinnkrauts

Die Schachtelhalme sind Pflanzen, die den Ruf haben, zu den ältesten Gefäßsporenpflanzen der Welt zu gehören. Ihre Geschichte reicht 400 Millionen Jahre in die Vergangenheit. Damals sahen sie allerdings noch ganz anders aus. Während sie heute als eher kleine Gewächse bekannt sind, waren sie damals baumgroß. Im Mittelalter wurde das Zinnkraut genutzt, um Blutungen zu stillen und den Harndrang anzuregen. Da die Menschen immer weitere Heilpflanzen entdeckten, geriet das Zinnkraut ein wenig in Vergessenheit, doch der Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897), welcher an der Wassertherapie mitgewirkt hat, machte es wieder populär. Er hatte angeblich herausgefunden, dass es nämlich auch  gegen Rheuma- und Gichtleiden helfen könnte, was angeblich vielen Patienten echte Erleichterung verschafft hat.

Zudem deuten seine Schriften darauf hin, dass Zinnkraut gut- oder bösartige Tumore zum Stillstand bringen könnte. Je nach Art dessen, wurde es als Tee oder Dunstumschlag verschrieben. Mit dieser Ansicht war Pfarrer Sebastian Kneipp nicht alleine: Auch der Pflanzenbiologe Richard Willfort (1905-1978) pflichtete ihm bei.

Inhaltsstoffe vom Ackerschachtelhalm

Das Acker-Schachtelkraut, besser bekannt als Zinnkraut, ist wegen seiner Inhaltsstoffe zu einem so beliebten Heilmittel geworden. Schon in der Antike wusste man um die positiven Eigenschaften dieser Pflanze, wenngleich die Menschen damals nicht genau wussten, wieso das Zinnkraut so gut ist.

Flavonoide, Pflanzensäuren, Glykoside, Kalium und Carbonsäuren sind beliebte Inhaltsstoffe für therapeutische Maßnahmen.

  • Flavonoiden wird beispielsweise eine antioxidante Wirkung zugeschrieben, die den Körper dabei unterstützen sollen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu regulieren können.
  • Kalium ist ein Mineralstoff, der sehr wichtig für den menschlichen Körper ist. Es regt das Zellwachstum an, reguliert den Blutdruck und sorgt dafür, dass die notwendigen Informationen von Informationen von Zelle zu Zelle getragen werden können, die dann die Organe, das Herz und das Nervensystem steuern.
  • Auch Magnesium ist im Zinnkraut enthalten. Es ist für die reibungslose Funktion des Nervensystems zuständig und unterstützt die Muskeln. 

Aber vor allem wird diese Pflanze wegen seines

  • hohen Gehalts an Kieselsäure 

so gerne für Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel verwendet.  Das Zinnkraut enthält etwa 10 Prozent Kieselsäure, was im Gegensatz zu manch anderen Pflanzen sehr viel ist.

Anwendungen vom Ackerschachtelhalm

Hautverletzung
Auch bei kleineren Verletzungen kann Zinnkraut helfen. 

Aufgrund seiner zahlreichen natürlichen Inhaltsstoffe wird das Kraut gegen die unterschiedlichsten Leiden angewendet. Am häufigsten wird das Zinnkraut genutzt, um die Nieren zu durchspülen, wenn eine bakterielle oder entzündende Erkrankung, die die Harnwege betrifft, vorliegt. Gerade Erkrankungen, welche eine entzündliche Ursache haben, können mit dem Zinnkraut unter Kontrolle gebracht werden. Leidet man unter Nierengries, so kann ein Tee dabei helfen, diesen loszuwerden. 

Auch bei Scheidenpilzen wird das Zinnkraut in Form von Sitzbädern oder einer Tinktur genutzt, um ihn zu vertreiben und die Frau wieder beschwerdefrei zu machen. Dank dieser Pflanze, die einfach so in der Natur zu haben ist, können zahlreiche Menschen ganz ohne chemisch hergestellte Medikamente auskommen.

Der hohe Kieselsäure-Anteil in Zinnkraut wird auch von Sportlern sehr geschätzt. Sportler nutzen Produkte mit Zinnkraut eher präventiv. Da Zinnkraut lt. Studien eventuell die Bänder festigen könnte, kommt es bei einer regelmäßigen Anwendung von Zinnkraut angeblich seltener zu Sportverletzungen.

Zinnkraut soll zudem den Stoffwechsel des Körpers fördern. Dazu unterstützt Zinnkraut das Immunsystem und kann auch die Heilung von kleineren Verletzungen vorantreiben, weil die Säure angeblich gewebebildende Zellen produzieren kann, die gegen die Narbenbildung arbeiten, weil sich Wunden glatt schließen können.

Doch auch in der Naturkosmetik wird Zinnkraut gerne benutzt. Menschen, die Probleme mit ihrem Bindegewebe haben und einen jüngeren Teint wünschen, sind hiermit angeblich gut beraten. Die enthaltene Kieselerde soll die Poren verfeinern und wird deswegen gerne bei Akne und Hautentzündungen eingesetzt, um sanft gegen die unschönen Stellen anzugehen. Die Anwendungsmöglichkeiten umfassen sogar Ekzeme, neben unreiner Haut oder Mitessern. Aber auch brüchigen Nägeln und sogar Haarausfall soll Zinnkraut hilfreich sein. 

Das Zinnkraut gehört zu dieser Art von Heilpflanzen und wird schon seit Jahrhunderten zur Wundheilung eingesetzt. Auch bei Blutungen oder Ekzemen kann ein Umschlag helfen, der auf die betroffenen Stellen gelegt wird. Juckende Hautausschläge, auch wenn die eitrig oder schorfig sind, sollen sich mit dem Zinnkraut gut und auf natürliche Weise behandelt lassen. Die enthaltene Kieselsäure, Vitamine, Kalzium sowie Kalium, Magnesium und viele weitere Spurenelemente sollen angeblich für eine bessere Durchblutung der Zellen sorgen und ihre Regeneration anregen, sodass die Wunde besser heilen kann. Dass das Zinnkraut außerdem auch desinfizierend wirken soll, ist eine weitere positive Eigenschaft, die dem Heilungsprozess zugute kommen soll und von der alternativen Medizin behauptet wird. 

Verkaufsformen von Zinnkraut

Zinnkrauttee

Die wohl beliebteste Verkaufsform ist der Zinnkrauttee, der auf natürliche Weise in unterschiedliche Bereiche des Lebens „eingreifen“, beziehungsweise unterstützen kann. So soll er – gemäß der alternativen Medizin – als Rheumatee gegen Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparats helfen oder er soll die Organe als Nieren- oder Blasentee durchspülen.

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Zinnkrautsaft und Zinnkrautkonzentrat

Zinnkraut als Saft getrunken soll gegen Entzündungen der Harnwege und Nierengrieß wirken können. Aber auch pur kann er als Brei auf die verschiedensten Wunden gelegt werden, wo er den Körper bei der Heilung unterstützen soll. Ebenso sieht es mit dem Ackerschachtelhalm-Konzentrat aus, welches in flüssiger Form erhältlich ist und einmal täglich in Tee oder Saft eingerührt werden kann. Achtung: Diese Wirkungen sind aber wissenschaftlich bestätigt, sondern lediglich von der alternativen Medizin behauptet.

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Zinnkrautcreme

Die Einsatzgebiete sind dabei vielseitig. Für trockene und ekzematische Haut soll sich das diese Zinnkraut bestens eignen, weil es zellerneuernd und entzündungshemmend wirken soll (Aussage der alternativen Medizin). In der Kosmetikbranche wird eine solche Salbe gerne empfohlen, um der Haut zu mehr Spannkraft zu verhelfen. Die Durchblutung soll gesteigert werden und das Gewebe soll sich merklich zusammenziehen.

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Zinnkrautkapseln

Sollen schöne Nägel, gesunde Zähne und kräftige Knochen zum Alltag gehören, so kann sich die Einnahme von Zinnkraut-Kapseln empfehlen. Möchte man sich etwas Gutes tun, so werden die meisten Menschen zu Zinnkraut-Kapseln greifen, weil sie in jeder Apotheke frei erhältlich sind. Diese Tabletten und Kapseln bestehen zu 94 Prozent aus Siliziumdioxid. Zudem sind Magnesium, Calcium, Eisen, Phosphor und Aluminium in diesem Nahrungsergänzungsmittel.

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Zinnkraut Ölbad

Ein Ölbad aus Zinnkraut auch gut bei Harnblasen-Beschwerden genutzt werden können. Ein Ölbad mit Zinnkraut ist aber nicht nur bei gesundheitlichen Problemen zu empfehlen. Auch gesunde Menschen können davon durchaus profitieren. Ein Bad entspannt, man kann ein Buch dabei lesen und die Seele baumeln lassen. Das Zinnkrautölbad ist in so einem Fall einfach eine tolle Ergänzung, die jedem Körper gut tut.

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