Zinnkraut gegen entzündete Haut


Zinnkraut gegen Schwellungen

Zinnkraut kann Schwellungen lindern – in Form von Tee oder Umschlägen.

Für geschwollene Körperstellen gibt es unterschiedliche Gründe. Wassereinlagerungen, offene Wunden oder Entzündungen sind nur drei Möglichkeiten, weswegen es zu Schwellungen kommen kann. Oftmals bereiten diese Schmerzen oder sind zumindest sehr unangenehm, weswegen der Betroffene eine schnelle Linderung herbeiführen möchte. Möchte man nicht auf chemische Medizin zurückgreifen, lohnt sich ein Blick auf die Naturmedizin. Zinnkraut ist zur Linderung von Schwellungen ideal, da es abschwellend wirkt.

Das Frühlings- und Sommergewächs Zinnkraut ist seit vielen Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt und auch heute noch ein wichtiger Bestandteil dutzender Arzneimittel. Als es entdeckt wurde, war es als eine Art „Wald“ vorzufinden, heute hat es sich zurückgezogen und ist nur noch bis zu 50cm hoch – an seiner Wirkung hat dies glücklicherweise nichts geändert.

Gerade der hohe Anteil an Kieselsäure macht Zinnkraut so beliebt, die sie selbst nutzt, um widerstandsfähig gegen Wind und Wetter zu sein. Das Zinnkraut besteht zu 10-12% aus Kieselsäure. Außerdem aus Kalium und Carbonsäuren, Glucosiden und Flavonoiden.

Unter anderem wird es eingesetzt, um Schwellungen zu behandeln. Hierfür wird ein Zinnkrauttee gebraut, der innerlich unterstützt und gleichzeitig die Giftstoffe aus dem Körper treibt, da der Harndrang angeregt wird. Auch Brei- oder Dunstumschläge, die direkt auf die Schwellung der betroffenen Stelle gelegt werden, können helfen, diese so schnell wie möglich zurückgehen zu lassen.  Da das Zinnkraut auch entzündungshemmend wirkt, wird so schlimmeren Leiden vorgebeugt.

Bei schwangeren und älteren Frauen zeichnen sich Wassereinlagerungen, die auch als Ödeme bekannt sein, meistens an den Knöcheln ab. Sollte es sich um eine solche Schwellungen handeln, sollte das Zinnkraut nur in unbedingter vorheriger Absprache mit dem Arzt zur Unterstützung eingesetzt werden. Sollte nämlich eine bekannte oder noch unbekannte unzureichende Herz- oder Nierentätigkeit Ursache sein, so darf das harntreibende Zinnkraut auf keinen Fall verwendet werden, da dies schwerwiegende Probleme hervorrufen kann.

Hinweis: