Zinnkraut gegen die Stoffwechselerkrankung Gicht


Zinnkraut gegen Gicht

Durch seine entzündungshemmenden Wirkstoffe kann Zinnkrauttee bei Gichtleiden Linderung verschaffen.

Zinnkraut wird in den unterschiedlichsten Bereichen der alternativen Medizin verwendet. Seine gesundheitsfördernde Eigenschaften verdankt es hauptsächlich seiner Konzentration an Kieselsäure-, Flavonoid-, Kalium- und Saponine-Gehalt glänzt.

Unter anderem wird das Zinnkraut gegen Gicht eingesetzt. Hierbei handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper zu viel Harnsäure im Blut „lagert“, wodurch dann entsprechende Ablagerungen entstehen. Als erste Symptome entstehen meistens Gelenkschmerzen, die in der Regel in der großen Zehe beginnen. Unbehandelt kann es zu Nierenschäden und Gelenkschäden kommen. Die Gicht zeichnet sich durch heftige Schmerzattacken aus. Wichtig hierbei ist es, dass gesunde Lebensweise und Medikamente benutzt werden, um den Harnsäurewerte zu senken und niedrig zu halten.

Der Schweizer Pfarrer Künzle empfahl schon vor längerer Zeit, dass alle Menschen ab einem bestimmten Alter, täglich eine Tasse Zinnkrauttee zu sich nehmen sollten. So sollten seiner Meinung nach Gichtschmerzen der Vergangenheit angehören, da das Zinnkraut den Harndrang fördert und blutreinigend ist. So werden die Schadstoffe auf sanfte Art und Weise aus dem Körper befördert. Allerdings muss gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen wird. Hierfür wird empfohlen, pro getrunkener Tasse Tee zwei Gläser Wasser zu trinken.

Da das Zinnkraut auch entzündungshemmend wirkt, ist es somit auf mehrere Arten förderlich, wenn man an Gicht erkrankt ist. Soll der Körper also auf natürliche Weisen bei der Linderung der Krankheit unterstützt werden, eignet es sich wunderbar dazu. Aufgepasst muss nur werden, wenn eine Nierenschwäche hinzukommt, denn dann sollte auf einen harntreibenden Tee verzichtet werden.

Die Zinnkrautpflanzen sollten ausschließlich von einem Fachmann erworben werden, da es leicht mit giftigen oder unwirksamen Verwandten verwechselt werden kann.

Hinweis: