Zinnkraut für die innere Anwendung


Einnahme von Zinnkraut gegen innere Ungleichgewichte

Ob als Tee, als Kapsel oder als Saft – Zinnkraut hilft bei vielen gesundheitlichen Problemen.

Versteinerte Exemplare des Zinnkrauts sind über 300 Millionen Jahre alt. Lange hat es gedauert, bis die heilende Wirkung des Gewächses erkannt wurde. Früher wurde es von Bauern geächtet, denn die Wurzeln sind tief verankert. Heute wird Zinnkraut in den unterschiedlichsten Bereichen der alternativen Medizin verwendet, da es vor allem durch seinen hohen Kieselsäure-, Flavonoid-, Kalium- und Saponine-Gehalt glänzt.

Zinnkraut gegen entzündliche Krankheiten und Schmerzen

Als Ackerschachtelhalm-Konzentrat hilft es beispielsweise gegen akute Schmerzen, wirkt gegen Entzündungen und unterstützt die Wundheilung. Nieren- und Harnwegserkrankungen und Nierengrieß können mit Tees oder anderen Verabreichungsformen in den Griff bekommen werden, wenn dies vorher mit einem Arzt oder dem Naturheilkundler angesprochen wurde. Das Zinnkraut regt die Nierentätigkeit an und spült die Nieren durch die hohe Kieselsäure- und Kaliumkonzentration durch.

Pfarrer Sebastian Kneipp ist derjenige, der verstand, dass es gegen die Stoffwechselerkrankung Gicht, Bandscheibenleiden und gegen Rheuma hilft, in dem es das Immunsystem stärkt und den Stoffwechsel anregt. Das gilt auch bei der Unterstützung des Verdauungssystems, wenn dies einmal durch den stressigen Alltag durcheinander geraten sollte. Hierin liegt auch das Hauptanwendungsgebiet der kleinen Wunderpflanze, welche von Mai bis Juni geerntet wird.

Bei Ödemen, Ekzemen, Geschwüren oder Sehnenscheidenentzündungen wirkt das Schachtelkraut abschwellend, wenn es als Tee getrunken, als Wickel oder Auflage verwendet wird.

Zinnkraut gegen Tumorbildung und Krebs

In Sachen Krebs haben sowohl Pfarrer Kneipp als auch Maria Treben erkannt, dass das Zinnkraut als Dunstumschlag bei äußerlichen Tumoren sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Möchte man innerlich etwas dagegen tun, so kann Tee getrunken werden, der mit Ringelblumen-Schafgarbe und Brennnesseltee unterstützt werden kann. Zu dem Schluss, dass Tumore am Wachstum gehindert und anschließend abgebaut werden, kam auch der Pflanzenbiologe Richard Willfort. Auch soll es vorbeugend gegen Krebs eingesetzt werden können, wie weniger, dafür aber eindeutige Studien zeigten.

Leidet der Betroffene unter einer chronischen  Leberentzündung oder chronischen Husten, so können auch hier die unterschiedlichsten Verabreichungsformen gegen diese Beschwerden helfen.

Vom Selbstsammeln des Zinnkrauts ist abzuraten, weil es leicht mit dem nicht wirkenden Waldschachtelhalm verwechselt werden kann. Schlimmer noch wäre es, wenn das giftige Sumpfschachtelhalm mitgenommen wird. Daher sollte die Pflanze beim Fachmann oder in fertiger Form gekauft werden.

Hinweis: