Zinnkraut hilft gegen Nierenerkrankungen


Zinnkraut bei Nierenerkrankungen

Zinnkrauttee hat sich in der Naturheilkunde bei Nierenerkrankungen bewährt.

Zinnkraut ist eine der ältesten Gefäßsporenpflanzen der Welt. Ursprünglich wurde es genutzt, um Metall zu reinigen und auf Hochglanz zu bringen, da die enthaltene Kieselsäure einen reibenden Effekt mit sich bringt. Doch das Zinnkraut kann mehr – es reinigt auch den Körper von Schadstoffen und ist daher ein beliebtes Heilkraut in der alternativen Medizin.

Zinnkraut wirkt harntreibend

Beim Stoffwechsel fallen allerhand Abfallprodukte im Körper an, die er auf die unterschiedlichsten Weisen auszuscheiden versucht. Die meisten wasserlöslichen Abfallprodukte werden über die Nieren und Harnwege abgegeben. Sind die Nieren jedoch erkrankt, funktioniert die Entgiftung des Körpers nicht mehr richtig. Je nach Nierenstörung kann es helfen, Zinnkraut zu sich zu nehmen, um sie in ihrer Aufgabe zu unterstützen, da es harntreibend und immunstimulierend wirkt. Das Zinnkraut regt die Nierentätigkeit an und spült die Nieren aufgrund der hohen Kieselsäure- und Kaliumkonzentration durch.

Therapien mit Zinnkraut bei Nierenleiden

Für die unterschiedlichen Nierenerkrankungen gibt es verschiedene Therapien. Bisher konnten sich „Nieren-Blasen-Tees“, gut bewähren, die in jeder Apotheke erhältlich sind. Doch auch Kuren mit Frischpflanzensäften wie beispielsweise aus dem Zinnkraut haben gute Erfolge erzielt, die dem Betroffenen das Leid senken können. Für diese Medizin werden die unfruchtbaren grünen Sommertriebe verwendet, die nach den sprießenden Sporentrieben, welche zwischen Februar und März zu finden sind. Der Grund hierfür liegt in den Mineralien, die zu dieser Zeit mehr in dem Heilkraut vorhanden sind. So kann der größtmögliche Nutzen aus der Pflanze gezogen werden.

Wichtig ist, dass die Einnahme vorher mit einem Arzt abgesprochen wird. Liegen Wasserstauungen durch Insuffizienz von Herz oder Niere vor, so sollte das Zinnkraut nicht genutzt werden, da sich dies negativ auf den Gesundheitszustand auswirken kann. Zudem sollte es auch nicht selbst gesammelt werden, da es recht schnell mit dem giftigen Sumpf-Schachtelhalm verwechselt werden kann. Wer sich damit also nicht 100 Prozent auskennt, sollte auf den Profi vertrauen.

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