Zinnkraut ist schon seit Jahrhunderten eine beliebte Heilpflanze und wird gerne in der alternativen Medizin angewendet. Diese behauptet, Zinnkraut soll effektiv unterschiedliche Arten von Entzündungen regulieren können und in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten werden. Bei Nierdenbeschwerden und Nierednentzündungen eignet sich Zinnkrauttee angeblich besonders gut, um gegen die Beschwerden vorzugehen.

Zinnkrauttee bei Erkrankungen der Niere

Zinnkraut gilt als bewährtes pflanzliches Arzneimittel und kann den Körper auf ganz natürliche Weise unterstützen. Gerade für Menschen, die weitestgehend auf Chemie verzichten möchten, ist dieser Nierentee eine willkommene Alternative zu anderen Medikamenten. Er wird eingesetzt, um die Harnmenge zu erhöhen. Dies hat den Vorteil, dass Harngrieß und Harnsteinbildung vorgebeugt werden kann, da die Organe aufgrund des vermehrten Wasserlassens kräftig durchgespült werden.

Der Tee soll außerdem immunstimulierend wirken, sodass das körpereigene Abwehrsystem angeregt wird. Diese Wirkung scheint auf der hohen Kieselsäure- und Kaliumkonzentration zu beruhen, ist aber nicht wissenschaftlich vollends bestätigt.

Zinnkrauttee darf nicht immer konsumiert werden

Der Nierentee sollte auf keinen Fall angewendet werden, wenn Wasseransammlungen (Ödeme) vorliegen, die eine eingeschränkte Herz- und Nierentätigkeit zur Ursache haben. Außerdem muss darauf verzichtet werden, wenn Krankheiten vorliegen, bei denen eine verminderte Flüssigkeitszufuhr wichtig ist. Am besten sollte das Trinken dieses Nierentees vorher mit einem Arzt oder Heilpraktiker gesprochen werden.

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