Zinnkraut gegen Ödeme


Zinnkraut gegen Ödeme

Bei Ödemen sollte Zinnkraut nur bedingt eingesetzt werden.

Bei Ödemen handelt es sich um eine oder mehrere Einlagerungen von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem. Dieses bringt das Gewebe zum Anschwellen und ist im Volksmund auch als „Wassersucht“ bekannt. In der Regel treten Ödeme nicht einfach so auf, sondern sind die Folge einer anderen Erkrankung. So kann eine Herz- oder Niereninsuffizienz oder einer Leberzirrhose dahinterstecken. Die Ödeme selbst entstehen dann durch eine Störung oder Veränderung des Blutdurchflusses.

Es gibt unterschiedliche Arten von Ödemen, die sich nach der Körperregion unterschieden:

  • Generalisierte Ödeme sind am ganzen Körper zu finden. Vor allem Frauen leiden hieran, weil ihre Hormone während ihres Monatszyklus so stark umschwanken und zu den Wassereinlagerungen führen.
  • Regionalisierte Ödeme sind solche, die nur an einer bestimmten Körperregion zu finden sind.
  • Perifokale Ödeme sind solche, die sich um einen Krankheitsherd sammeln und das gesunde Gewebe aufschwemmen. Dies ist beispielsweise bei bei Tumoren, Abszessen oder Bestrahlungen der Fall
  • Die intrazellulären Ödeme quellen bestimmte Zellen im Körper auf, weil sie sich dort sammeln
  • Die extrazelluläre Ödeme machen es anders, sie liegen im Zellzwischenraum

Zudem werden Ödeme noch in Stufen eingeteilt. Hierbei gibt es die akuten, die chronischen oder verzögerten.

Die Heilpflanze Zinnkraut, welche auch als Schachtelhalm oder Pferdeschwanz bekannt, sollte bei Ödemen sehr vorsichtig angewendet werden. Bei solchen, die eine unzureichende Herz- oder Nierentätigkeit zum Hintergrund haben, sollte diese Pflanze auf keinen Fall angewendet werden. Hier müssen andere Mittel her, um das Leiden zu verringern. Das liegt daran, dass Ödeme Wassereinlagerungen sind und nicht mit dem harntreibenden Zinnkraut behandelt werden sollten. Oft wird es als Durchspülungstherapie genutzt, doch dabei ist bei dieser Erkrankung Vorsicht geboten.

Da auch Hausmittel nicht ohne Nebenwirklungen sein können, sollte aus diesem Grund unbedingt vorher ein Arzt kontaktiert werden, mit dem die richtige Behandlung und unterstützende Maßnahmen durchgesprochen, sei es mit oder ohne Zinnkraut, werden sollten.

Hinweis: