Präparierung und Verarbeitung von Zinnkraut


Zinnkraut verarbeiten

Für die Präparierung werden ausschließlich die Triebe verwendet

Das Zinnkraut ist eine der Pflanzen, welche mehrjährig sind. Das bedeutet, dass sie mindestens zwei Jahre alt werden können, eher aber älter. Die Wurzeln dieser seit Jahrtausenden geschätzten Heilpflanze sind tief im Boden verankert, was zwar vielen Bauern ein großes Ärgernis ist; doch für die alternative Medizin ist das Acker-Schachtelhalm kaum noch wegzudenken, da es so viele positive Eigenschaften hat.

Die Wurzeln des Zinnkrautes haben die Eigenschaft, dass sie einen Frühlings- und einen Sommertrieb ausbilden, welche dann beispielsweise zu Tees weiterverarbeitet werden. Dabei durchläuft das Zinnkraut unterschiedliche Phasen, die sich nach der Jahreszeit richten. Zu Beginn ist das Pflänzchen 20 cm hoch und hat braune Blätter. Im Sommer, also ab dem Mai wird es kräftiger. Die Farbe wechselt in ein intensives grün, die Triebe fühlen sich wesentlich robuster an.

Um die Präparation vorzunehmen werden von Zinnkraut nicht nur der fruchtbare Sporentrieb genutzt, sondern auch die Frühjahrs- und Sommertriebe, welche etwas später heranreifen. Sie wachsen oberhalb der Erde und werden in der Regel in den Monaten Mai bis August geerntet.

Für die Präparation müssen die Triebe, von denen die oberen zwei Drittel abgeschnitten werden, luftgetrocknet werden. Dies geschieht am besten in einem schattigen Platz, der aber über eine ausreichende Belüftung verfügen muss, damit das bestmögliche aus dem Zinnkraut gewonnen werden kann. Nach der Trockenphase werden sie zerkleinert und für diverse Tees verwendet. In der Apotheke kann man diese schnell ausfindig machen, in dem nach „Equiseti herba“ gefragt oder gesucht wird.

Hinweis: