Zinnkraut gegen Rheuma


Zinnkraut gegen Rheuma

Zinnkraut kann in Form von Rheumatee und Ölbädern die Schmerzen lindern.

Das Ackerschachtelhalm, besser bekannt auch als Zinnkraut, hat seine Blütezeit im Juni und wird von da an bis in den Oktober geerntet. Es gibt zahlreiche Heilkräuter, die genutzt wurden, bevor es die Schulmedizin gab, dennoch können viele Mittel aus der Natur auch heute noch gegen Krankheiten angewendet werden. Das Zinnkraut ist auch aktuell noch in standardisierten Präparaten gegen Rheuma enthalten.

Dabei handelt es sich um Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparats, die starke Schmerzen auslösen und unterschiedliche Formen auftreten kann. Beginnen tut Rheuma mit einer Störung des Immunsystems. Daraufhin beginnt der eigene Körper die Gelenkinnenhaut anzugreifen. Wodurch dies ausgelöst wird, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Bekämpfen kann man das Rheuma nicht, mit einer Lebensumstellung können die Beschwerden aber gelindert werden. Zinnkraut trägt zu Besserung genannter Symptome bei.

Pfarrer Sebastian Kneipp ist einer derjenigen, die verstanden haben, dass Zinnkraut gegen die Stoffwechselerkrankung Gicht, Bandscheibenleiden und auch gegen Rheuma hilft, in dem es das Immunsystem stärkt und den Stoffwechsel anregt. Erreicht wird das durch den hohen Anteil von Silicium (Kieselerde, bis zu 10%). Es ist für den Körper unentbehrlich, weil es zur Stärkung von Knochen, Fingernägeln, Haaren und Knorpel gebraucht wird. Längere Zeit war dieses Heilkraut in Vergessenheit geraten, doch er hat es wieder gesellschaftsfähig gemacht und hat es selbst gegen Rheuma und Gicht eingesetzt.

Um rheumatische Beschwerden zu lindern, können Zinnkraut-Bäder genommen werden. Für ein solches Bad werden 100g Zinnkraut benötigt, welches vorher eine Stunde in dem heißen Wasser liegt. Die Kieselsäure wird dann über die Haut aufgenommen, doch auch als Tee kann es unterstützend wirken, ist dann aber harntreibend.

Das Zinnkraut wird am besten vom Fachmann bezogen und die Einnahme vorher mit dem behandelnden Arzt abgesprochen. Gerade, wenn beispielsweise eine Nierenstörung vorliegt, sollte geschaut werden, ob ein Tee oder Saft nicht mehr schaden als helfen würde.

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