Vorkommen von Zinnkraut


Vorkommen von Zinnkraut

Das Zinnkraut ist vor allem auf der Nordhalbkugel weit verbreitet

Viele Menschen wissen, was das Acker-Schachtelhalm, umgangssprachlich als Zinnkraut, für positive Eigenschaften hat und dass es gegen viele verschiedene Erkrankungen hilft. Doch woher kommt diese Wunderpflanze eigentlich?

In der Regel kommt das Zinnkraut auf der nördlichen Halbkugel vor. Das bedeutet, dass das Zinnkraut die arktische bis submediterrane Klimabedingungen liebt. Mittlerweile hat es sich aber auch in Südafrika, Neuseeland und auch Australien eingelebt, weil es dorthin „eingeschleppt“ wurde. Außerdem ist es auch in ozeanischen bis zu extrem kontinentalen Regionen zu finden

Am liebsten wächst das Zinnkraut auf einem Boden, der lehmig und feucht ist, wie man sie beispielsweise auf Äckern findet. Außerdem sind Wiesenränder, Gräben und Böschungen sehr beliebt.

Was für die einen ein Segen ist, ist für Bauern ein Fluch, denn Zinnkraut hat die Angewohnheit, sich sehr tief zu verwurzeln und „ruiniert“ daher entsprechende Anbaugebiete. Aus diesem Grund wird ihm mit Herbiziden an den Kragen gegangen. Dabei handelt es sich um ein Bekämpfungsmittel, welches die Pflanze zum Absterben bringen soll, es aber nicht voll und ganz schafft, denn das Zinnkraut vermehrt sich über die Maschinen und Geräte. Auf der anderen Seite ist es für die Bauern aber sehr praktisch, denn so wissen sie, dass zu wenig Bodenleben existiert und es an Humus mangelt.

Für die Naturmedizin ist das Acker-Schachtelhalm aber aufgrund seiner hohen Kieselsäurekonzentration unerlässlich, weil es beispielsweise gegen Entzündungen wirkt, bei Harnwegserkrankungen hilfreich ist aber auch Linderung bei Gicht und Rheuma verschafft. Auch Naturkosmetik setzt auf das Zinnkraut, denn es regeneriert die Zellen und sorgt unter anderem für ein strafferes Bindegewebe.

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